ARTIFEX – Bildende Kunst Ausstellung

Diesen Samstag (02.06.2018) lädt der Grundkurs Bildende Kunst alle herzlich zur großen Ausstellung um 16 Uhr in die Räumlichkeiten des Waisenhauses (Berliner Str. 120/121, Eingang Hadlichstraße) ein. Es werden die neuesten Werke aus dem Kunstunterricht der letzten zwei Semester gezeigt und es geht auf eine Reise durch Raum und Zeit. Zur Eröffnung gibt es hausgemachte Leckereien und Getränke.

PLASTIK

Wir alle benutzen Plastik. Es ist billig, gut zu transportieren und leicht zu entsorgen. Eine Welt ohne Plastik wäre für uns heute undenkbar.

Plastik ist für uns nicht verdaubar, trotzdem landet es immer wieder auf unserem Teller. In ärmeren Ländern stapelt sich das Plastik auf Mülldeponien und wird durch den Wind ins Meer getragen. Mehr als 10 Millionen Tonnen Abfall gelangen jährlich ins Meer. Es ist praktisch überall, im Boden, in der Luft und vor allem im Meer.

Delphine verfangen sich in Netzen, Seevögel verwechseln es mit natürlicher Nahrung und häufig wird es anstelle von Plankton gegessen, da es sechzig Mal mehr Plastik im Meer gibt als Plankton. Tiere sterben durch innere Verletzungen und verhungern mit prall gefüllten Magen, sodass viele Tierarten irgendwann aussterben.

140 Millionen Tonnen haben sich zu gigantischen Müllteppichen aus Mikroplastik zusammen gefügt und treiben im Meer herum. Etwa 20 Prozent kommen von Schiffen durch illegale Abfall Entsorgung. Die restlichen 80 Prozent stammen vom Land. In jedem Quadratkilometer schwimmen bis zu 18 Tausend Plastikteile. Davon sinken 70 Prozent an den Meeresboden. Und nur circa 15 Prozent werden wieder an Land gespült. Die Systeme der Meere werden somit irgendwann zusammenbrechen.

Das Schlimme daran ist, dass Plastik chemisch nicht stabil ist, das heißt es verrottet nicht und wird auch nach hunderten von Jahren noch existieren. Aber nicht nur im Meer, sondern auch bei uns ist Plastik erschreckender Weise zu finden. Wie zum Beispiel in unserer Zahnpasta, werden zehn Prozent aufgefunden. Auch in unserer Kleidung wurden bereits Plastikpartikel gefunden. Auf fünf Kilogramm Fisch kommen ein Kilogramm Plastik. Die besten Beispiele sind die eingepackten Gemüse- und Obstsorten, die in unseren Supermärkten angeboten werden. Insgesamt werden 330 Millionen Tonnen Plastik jährlich hergestellt.

Was also können wir dagegen tun? Wir können mehr Stoffbeutel statt Plastiktüten verwenden und auch Plastikflaschen können wir vermeiden indem wir mehr Glasflaschen verwenden. Oder frisches Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt ohne Plastik Verpackungen kaufen.

Bild oben: Totes Albatross-Junges mit Plastik im Magen, 2009 aufgenommen im Midway Atoll National Wildlife Refuge im Pazifik. wikipedia.org

Quellen: Schlaumal – Umwelt, Mensch und Tier & Plastic Ocean – Plastikinseln im Meer (23.05.18)

E.K. & M.G.

Unser soziales Projekt

Wir haben uns vor ein paar Wochen entschieden eine Gruppe zu gründen, die Basare und Projekte organisiert, um den Erlös an Hilfsorganisationen zu spenden.

Mittlerweile sind wir zu neunt und haben bereits eine gemeinsame Aktion durchgeführt: Einen Waffel und Smoothie Basar. Wir haben 65 Euro eingenommen, die wir an „Plan International“ gespendet haben.

Unser nächstes Projekt ist ein Stand auf dem Schulflohmarkt am 02. Juni 2018. Wir würden uns bei diesem Projekt und auch bei zukünftigen Projekten über eure Unterstützung freuen.

Wenn ihr euch an uns wenden möchtet, dann könnt ihr einfach eine E-Mail an den Schülerblog schreiben. Danke und bis bald!

Foto oben: By Ralph Daily (Flickr: Belgian Waffle) [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)%5D, via Wikimedia Commons.

L.K.-L. & L.-A.L. & M.G.